Aufgespannt und aufgedreht – Der Halbmond Ardha Chandrasana

Ich musste ihn sehr lange üben, den Stehenden Halbmond. Er ist eine Asana, die höchste Ansprüche an Balance, Hüftöffnung und -kraft und an die Koordination stellt. Leider kannte ich den Trick, Yoga am Stuhl zu üben, noch nicht. Aber Ihr sollt es besser haben! Also hier die Tricks:

Ardha Chandrasana

Die Ausrotation in der Hüfte in der Hüfte aufbauen

Ich lasse meine Teilnehmer erst einmal üben, dass sich die Beckenhälften übereinander stellen. Dabei hilft es, wenn man sich anfangs an einer Stuhllehne festhält und das Becken immer wieder über dem Standbein dreht, so dass der Bauchnabel zur Seite zeigt.

Die Rückenmuskulatur aktivieren

Hat man nun verinnerlicht, wie das obere Bein und das Becken maximal ausrotiert sind, kommt der Oberkörper dran. Auch hier zieht man immer wieder die obere Schulter über die untere und schiebt sie weit zurück in Richtung untere Gesäßhälfte. Dieses innere Bild („Schulterblatt in die gegenüberliegende Hosentasche“) ist wichtig, damit die schrägen Rückenmuskeln aktiviert werden. Untere Schulter, Brustbein und obere Schulter stehen möglichst übereinander.

Aufspannen und verlängern

Immer wieder wichtig: Lang ziehen! Die Beine ziehen aus dem Beckenraum heraus, die Arme aus den Schultern, und die Wirbelsäule wird auch in sich verlängert. Diese Aufspannung aktiviert alle gelenksnahen stabilisierenden Muskeln.

Den Körperschwerpunkt über den Standfuß ziehen

Wenn du den Eindruck hast, dass der Oberkörper zu schwer ist, dann ziehe den hinteren Fuß noch weiter nach hinten. Dadurch verlagert sich der Körperschwerpunkt über das Standbein und es wird leichter, den Oberkörper anzuheben.

Wenn du dich sicher fühlst, kannst du auch gerne im Flow in den Halbmond kommen - schaue dir einfach diese Video als Inspiration an: