Innere Ruhe finden mit Pranayama

Prana bedeutet: „Das, was ununterbrochen überall ist“.

Prana ist die Lebensenergie, die jede Zelle unseres Körpers durchströmt.

Diese Lebensenergie, das Prana, Qi, die Vitalität werden unter anderem mit dem Atem „transportiert“. Aber auch durch Bewegung, Kontakt, geistigen Fokus.

Yama bedeutet, den Atem und damit die Aufmerksamkeit zu lenken und auszurichten und damit einen Fokus zu setzen.

Pranayama ist somit die Technik, sich dem Atem intensiv zu widmen um den eigenen Geist, das "Mindset", nachhaltig zu verändern.

Wir üben Pranayama, um diese Lebensenergie in uns erfahrbar zu machen.

Mit dem Atem lässt sich der Geisteszustand verändern.

Pranayama ist ein Training zur Eigenwahrnehmung und Konzentration.

Psyche und Atem sind in einer engen Wechselbeziehung: Was im Geist geschieht, beeinflusst den Atem, was im Atem geschieht, den Geist.

Achtsamkeit für den Atem entwickeln

Der erste Schritt in Deinen Übungen ist es, dass Du Achtsamkeit für den Atem entwickelst.

Das bedeutet, dass Du lernst, den Atem zu beobachten, ohne ihn zu beeinflussen.

Das ist schwieriger als Du denkst, und es erfordert einigen Geduld, das zu lernen!

Die Übung besteht darin, die Kontrolle durch den Kopf abzugeben und den Atem natürlich fließen zu lassen.

Ganz wichtig: Finde das genau richtige Maß an Anstrengung und lasse alle überflüssige Anspannung los!

Unterdrücke NIE das Bedürfnis des Körpers, etwas Bestimmtes zu tun. Wichtig ist, dass du dem eigenen Atemimpuls in jedem Moment nachgibst und dich nie zu einem Atem zwingst, der sich unnatürlich oder angestrengt anfühlt.

Den Atem beobachten

Nimm Dir Zeit für die fünf Minuten, die die folgende Atemmeditation dauert.

Führst Du das reglemäßig durch (jeden Tag), wirst Du einen großen unterschied spüren und Dich viel besser in Dir selbst zuhause fühlen!