Badezimmer – Detox, Teil 1

Frühjahrszeit, Hausputz-Zeit, neudeutsch: Detox-Zeit.

Viele Menschen machen im Frühjahr eine Diät. Ich nicht.

Bei mir hat diesen Part mein Badezimmerregal übernommen, das ich vor gut einem Jahr gründlich entschlackt habe.  Der Verzicht auf gekaufte Cremes und Lotionen hat sich weder nachteilig auf die Faltenbildung ausgewirkt (die kommen sowieso), noch sind sonstige angedrohte nachteilige Wirkungen entstanden. Dafür trage ich keinerlei chemische Substanzen auf meine Haut auf und habe ein schlankes Bad.

Übrig geblieben nach der Entschlackungskur sind verschiedene Öle, mit denen auch du den Großteil deiner Körperpflege bestreiten kannst, und einige wenige andere Substanzen. Zum einen sind das Basisöle, die man auch großflächig pur anwendet. Von denen suchst du dir eines (ja, du brauchst wirklich nur eines!) aus:

Kokosöl

Die Einsatzbereiche von Kokosöl sind schier unbegrenzt. (Abschminken, Gesichtsreinigung, Körperöl, Massageöl, Mundhygiene, Haarmaske, Fußmassage).  

Mandelöl

Mandelöl ist sehr hautfreundlich, angenehm in der Textur und verbreitet einen angenehmen Geruch beim Auftragen. Ich nutze es alternativ zum Kokosöl bei der Gesichtsreinigung (vor dem Einseifen), zum Entfernen von Augen-Make-up und zur Pflege der Körperhaut nach dem Duschen. Außerdem ist es mein Trägeröl für meine selbstgemachte Fettcreme mit Sheabutter.

Jojobaöl

Ist ebenfalls wunderbar zur Pflege der Gesichtshaut geeignet, sei es pur oder als Zutat zur selbstgemachte Creme. Als Körperöl finde ich es zu teuer.

Zu diesem Basisöl kommt eines der speziellen Öle,  die eher in kleinen Mengen zum Einsatz kommen:

Rizinusöl

Rizinusöl ist ein konzentriertes Hautpflegeöl gegen die Faltenbildung (welches Öl ist das nicht), aber auch besonders schön zur Pflege von Wimpern und Augenbrauen.

Deshalb trage ich es gerne abends nach der Gesichtsreinigung auf die Augenpartie auf, inclusive Wimpern und Augenbrauen, die nicht noch dünner werden sollen. Es sollte aber nicht in die Augen hineinziehen, das kann unangenehm sein.

Arganöl

Arganöl ist ebenfalls sehr konzentriert und zähflüssig. Es hat etwas mehr Eigengeruch,  den man mögen muss, aber ab und zu als Intensivpflege besonders für die reife Haut (also zum Beispiel meine, sie ist wohl reifer als ich selbst bin), wunderbar.

Weizenkeimöl

Weizenkeimöl ist dünnflüssig und goldgelb. Es enthält Karotin, die Vorstufe von Vitamin A. Es wirkt glättend und gegen einige Hautkrankheiten.

Aus der ganzen Liste braucht man im Prinzip nur

ein Basisöl und ein spezielles Öl.

Macht zwei Ölfläschchen. Cool, was? Außer den Ölen empfehle ich drei weitere Zutaten für die Gesichtspflege.