3 Arten, einfach und schnell eine "Nicht-Milch"-Milch herzustellen

Man hört ja so viel von der Lactose-Intoleranz, dass man schon fast eine Lactose-Intoleranz-Allergie entwickeln könnte :-)! Aber Spaß beiseite: Ältere Semester wie ich vertragen Kuhmilch immer weniger gut. Möchte man den aufgeblähten Bauch loswerden, ist ein Ersatzprodukt gefragt.

Am besten funktionieren hier Nuss-, Mandel-und Reismilch. Am freundlichsten für die Umwelt (Müllvermeidung) und den Geldbeutel ist es, die selbst zu machen, und das geht ohne viel Aufwand. Allerdings braucht man hierfür einen kräftigen Mixer.

Nuss- und Mandelmilch gehen total schnell dank der Verwendung von fertigem Mus. Reis muss vorher gekocht werden - am besten, man nimmt einen Rest vom Vortag. Und so geht´s:

Mandel-oder Nussmilch

  • 2 großzügige Teelöffel weißes Mandelmus für Mandelmilch oder
  • 2 großzügige Teelöffel Nussmus für Nussmilch
  • 0,5 bis 0,75 l Wasser, je nach Geschmack

Mandel-oder Nussmus zuerst mit einem Teil des Wassers cremig mixen lassen. Danach mit dem Rest des Wassers auffüllen. Die Menge ist abhängig davon, wie intensiv man den Geschmack haben möchte. Fertig!

In ein Schraubglas umfüllen und im Kühlschrank lagern. Nach 3 Tagen sollte die Nichtmilch aufgebraucht sein.

Reismilch

  • 200g vorgekochten Reis, es kann auch Vollkornreis sein. Praktischerweise nimmt man einen Rest vom Vortag.
  • ca. 1 l Wasser
  • ggf. 4 Medjoul Datteln oder etwas Dattelmus zum Süßen

Auch hier alles im Mixer ca. 2 min kräftig durchmixen. Fertig!

In ein Schraubglas umfüllen und im Kühlschrank lagern. Nach 3 Tagen sollte die Nichtmilch aufgebraucht sein.

Alle drei Arten der Milch sind als Zugabe für das warme Frühstück geeignet. Zum Kaffee – naja. Aber auch als Zugabe zu diversen Shakes, zum warmen Frühstück, anstelle von Milch im Waffelteig usw. Hier ist das Rezept zum Ausdrucken.